Getreidepreise könnten weiter sinken
Getreidepreise könnten weiter sinken
Die Landwirte müssten sich auf weiter sinkende Getreidepreise
einstellen. Zu dieser Einschätzung kamen zahlreiche Besucher auf der
48. Europäischen Warenbörse (EWB) Ende vergangenen Woche in München.
Der erkennbare Preisdruck sei nicht allein die Folge der Rekordernte,
sondern auch das Ergebnis des Rückzugs von Spekulanten aus dem Bereich
der Agrarrohstoffe. Um in der EU einigermaßen ausgeglichene
Verhältnisse am Getreidemarkt zu erreichen, müssten 30 bis 35 Mio. t in
Drittländer exportiert werden. Die Entwicklungen an den Finanzmärkten
beeinflussen auch Stimmung an den Getreidemärkten negativ. Wir haben in
den letzten 12 - 14 Monaten alles gesehen, was vorher die Mehrheit der
Marktteilnehmner für schlicht unmöglich gehalten hat. Vor diesem
Hintergrund ist es schwer, eine Talsohle in der diesjahrigen
Preisfindung auszumachen.
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