Es bleibt bei hoher Ernteschätzung

08.06.2009

Die Weltgetreideernte 2009 wird kleiner ausfallen als im Vorjahr. Die aktuelle Schätzung der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO ist jedoch fast unverändert zur ersten Prognose im April. Wie vor zwei Monaten geht die FAO davon aus, dass im Wirtschaftsjahr 2009/10 die zweitgrößte jemals registrierte Getreideernte ansteht. Sie beziffert die globale Erzeugung von Weizen, Grobgetreide und Reis auf 2,22 Mrd. t. Der Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist nach Einschätzung der FAO nicht beunruhigend, weil hohe Vorräte aus der Rekordernte 2008 das Angebot am Weltmarkt bereichern. Für Weizen erwartet die FAO einen Rückgang der globalen Erzeugung 2009/10 um etwa 4 Prozent auf rund 656 Mio. t. Sie würde damit geringfügig höher als der Verbrauch ausfallen, so dass die hohen Bestände erhalten bleiben. Anders sieht es für Grobgetreide aus. Hier bewirkt die Knappheit an Mais, dass es zu einem Bestandsabbau 2009/10 kommen wird.
Quelle: ed

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