Argentinien fehlt Weizen für Export

04.08.2009

Für die Weizenaussaat ist es in Argentinien zu trocken. Im Winter 2009/10 steht wohl zum zweiten Mal in Folge nur eine halbe Ernte an. Der Internationale Getreiderat IGC schätzt, dass die Weizenanbaufläche gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel schrumpft und die niedrigste seit dem Jahr 1951 sein wird. Schon im zurückliegenden Winter hat Argentinien mit etwa 8,3 Mio. t nur etwa die Hälfte einer normalen Weizenernte eingebracht. Aus heutiger Sicht ist 2009/10 kaum eine größere Erzeugung zu erwarten. Da mittlerweile die Weizenvorräte im Land auf ein Minimum geschrumpft sind, wird Argentinien in der Saison 2009/10 als Weizenexporteur im globalen Wettbewerb eine untergeordnete Rolle spielen. Auf nur 3,0 Mio. t Weizen schätzt der IGC das Exportpotenzial des Landes. In früheren Jahren gehörte Argentinien mit Exporten von mindestens 10 Mio. t zu den führenden Weltmarktanbietern.
Quelle: agrarzeitung

« zurück

Mühlen warnen vor Engpässen

29.10.2021
 Die Getreide-Verarbeiter fordern von ihren Kunden, höhere Mehlpreise zu akzeptieren. Fehlende ...
Mehr lesen »

Warnung vor Betrugsvariante: Einkäufe bei ukrainischen Handelsvermittler

16.09.2021
aus aktuellem Anlass warnt die IHK  vor der Betrugsmasche von Internetkriminellen, die als ukrainische ...
Mehr lesen »

Einschätzung der Erntesituation 2021 durch swiss granum

14.09.2021
Swiss granum, die Branchenorganisation Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen, hat Ende August gestützt auf ...
Mehr lesen »

}