Qualitäts Weizen bleibt schwer verkäuflich
Die Absatzmöglichkeiten von E-Weizen bleiben wohl noch etliche Zeit begrenzt. Anlässlich der Premium-Weizen-Messe am heutigen Freitag in Würzburg erklärte ein Getreidehändler gegenüber agrarzeitung.de: „Je höher die Qualitäten sind, desto schwieriger ist gegenwärtig der Absatz". Er riet den Landwirten dringend von spekulativem Verhalten ab. „Wenn es Absatzmöglichkeiten gibt, dann sollten sie umgehend genutzt werden", so seine Empfehlung. Das Angebot an Elite-Partien übersteige die Nachfrage ganz deutlich.
Die Abnehmer in den Benelux-Staaten haben sich meist bis zum 1. Quartal 2010 eingedeckt. Auch fehlen inzwischen nennenswerte Kaufsignale aus Italien. Erst nach der Jahreswende könnte es hier zu einer leichten Belebung kommen, meinen Marktbeobachter. Allerdings stünden die süddeutschen Anbieter in Konkurrenz mit Offerten aus Ungarn und mehr noch aus Österreich. Wenn es überhaupt zu Neuabschlüssen in diesen Tagen kommt, dann sind sortenreine Partien bevorzugt. Als Erzeugerpreise für E-Weizen mit mindestens 14,5 Prozent Protein und 280 Fallzahl werden den Erzeugern im Schnitt Bayerns knapp 130 €/t netto, frei Erfasser geboten. Die Preisspanne ist sehr breit.
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