Weizen in Australien leidet unter Trockenheit
Die Weizenernte auf der Südhalbkugel bginnt in Kürze. Die aktuellen Schätzungen deutwn auf bessere Aussichten in Argentinien, aber Rücknahmen in Australien. In den beiden Ländern wird der Weizen von Dezember bis Anfang 2010 gedroschen. Für Argentinien waren die Ernteaussichten bis dato eher schwach, denn die bestellte Weizenfläche ist äußerst klein und die Wachstumsbedingungen waren bisher sehr ungünstig. Die argentinische Ernte könnte aber immerhin 8,0 Mio. t und damit fast das Vorjahresniveau erreichen. Selbst dann würde es sich aber um eine sehr kleine Ernte handeln, denn in guten Jahren hat Argentinien cirka die doppelte Weizenmenge eingebracht. Deswegen wird das Land 2010 mit rund 2,4 Mio. t auch nur ein Viertel der früher üblichen Menge exportieren können.
In Australien schätzt der IGC jetzt eine Weizenerzeugung 2009/10 von 22,0 Mio. t. Das ist etwas mehr als im Vorjahr, das 21,4 Mio. t brachte, aber 0,7Mio t. weniger als das australische Agraramt Abare zuletzt geschätzt hatte. Als Grund für die niedrigere Erwartung nennt der IGC, dass es in der ersten Novemberhälfte in vielen Regionen Australiens zu trocken war. Der IGC schätzt, dass Australien 2009/10 mit 14,3 Mio. t Weizen etwa 0,8 Mio. t mehr als im Vorjahr exportieren kann.
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