Keine Förderung für Solaranlagen auf Ackerflächen

23.02.2010

Solaranlagen auf Ackerflächen gehen ab Juli leer aus. Die Regierungskoalition will die Förderung von Solarstrom kürzen. Die Solarbranche übt heftig Kritik an den Kürzungen. Der Koalitionsausschuss hat heute die Kürzung der Solarförderung zum 1. Juli 2010 beschlossen. Für Dachflächen gilt ab diesem Datum eine Reduzierung der Solarstromförderung um 16 Prozent und für Freiflächen um 15 Prozent. Für Solaranlagen auf Ackerflächen, die nach dem 1. Juli 2010 gebaut werden, gibt es keine Förderung mehr. Dies hat der Koalitionsausschuss heute in Berlin beschlossen. Gefördert werden dagegen Anlagen an Randstreifen von Bahnschienen und Autobahnen. Die bisherigen Fördersätze soll es aus Vertrauensschutzgründen für Anlagen auf Freiflächen geben, die rückwirkend zum 1. Januar 2010 eine Baugenehmigung vorliegen haben und bis Ende des Jahres Solarstrom ins Netz einspeisen. Das Bundeskabinett will die Neuregelung in der kommenden Woche beschließen, teilte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Peter Altmaier (CDU), gegenüber Journalisten in Berlin nach einer Sitzung des Koalitionsausschusses mit. Ziel sei es, eine Überförderung abzubauen, ohne den weiteren Ausbau der Solarbranche zu verhindern.
Quelle: az

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