Mit Genmais verunreinigte Flächen werden öffentlich
Das Agrarministerium in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht die Flächen, auf denen Rapssaatgut mit Spuren von gentechnisch verändertem Rapssaatgut ausgesät wurde. Der Vorfall ereignete sich im Jahr 2007. Im August dieses Jahres wurde Winterraps der Sorte Taurus ausgesät, der mit nicht zugelassenem gentechnisch veränderten Raps verunreinigt war. Nach Bekanntwerden hatte der Ökoverband Bioland e. V. auf Veröffentlichung der Flächen bestanden und geklagt. Wenn der Urteilsspruch des Schweriner Verwaltungsgerichts schriftlich vorliegt, wird das Ministerium die betroffenen Flächen auf den Internetseiten des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei bekannt geben. Bislang hatte das Ministerium die Landwirte schützen wollen, die unverschuldet das verunreinigte Saatgut ausgebracht haben.
Aufgrund dieser Verunreinigung mussten in Mecklenburg-Vorpommern 817 ha Raps vernichtet werden. Nach dem angeordneten Umbruch wurde in keinem Fall Raps nachgebaut. Inzwischen wurden die Kontrollen abgeschlossen, nachdem keine Rapspflanzen mehr auf den Flächen festzustellen waren.
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