Qualitätssicherung bei kanadischer Leinsaat

17.01.2011

Mit einer konsequenten Untersuchung von Flachssaatgut auf Spuren von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sichern sich kanadische Landwirte den Export von Leinsamen. Nur Lieferungen, in denen keine GVO-Spuren nachzuweisen sind, dürfen das Land in Richtung Europa verlassen, berichtet transgen.de. Im Herbst 2009 waren in kanadischen Leinsamen Spuren von gentechnisch veränderten (GV-)Leinsamen gefunden worden, der in Europa nicht zugelassen ist. Als Folge davon waren die Exporte nach Europa eingebrochen. Seit dieser Zeit werden auch in Deutschland Leinsamenprodukte im Rahmen der Lebensmitteluntersuchung regelmäßig auf GVO-Anteile untersucht. Die Entscheidung, alle Leinsamen-Exporte zu testen, "ist der beste Weg, um in kurzer Zeit das Problem managen zu können", zitiert transgen.de den Präsidenten des kanadischen Flachsanbauer-Verbandes, Barry Hall. Nach Angaben von Hall sind derzeit 9 Prozent aller vor dem Export in Kanada untersuchten Leinsamenproben GVO-positiv. Hall empfiehlt den Landwirten, nur nachweislich GVO-freies Saatgut zu verwenden.
Quelle: az

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