Weizenpreise weiter fest.Russland überlegt Exportbeschränkungen
Die Weizenpreise erholen sich von Verlusten vergangener Sitzungen. Putin heizt Spekulationen um neue Exportbegrenzungen an.
Vor dem heutigen Wasde-Bericht des US-Agrarministeriums zogen die Weizen-Futures kräftig an. An der Börse in Chicago gewann der meistgehandelte März-Kontrakt 13,25 US-Cent auf einen Endstand von 583,25 US-Cent/bushel (177,21 €/t). In Kansas verabschiedete sich der gleiche Frontmonat mit einem Plus von 14,00 US-Cent aus dem Handel bei 552,00 US-Cent/bushel. Frühlingsweizen an der Börse in Minneapolis ging mit einem Plus von 12,25 US-Cent aus dem Handel bei einem Stand von 555,50 US-Cent/bushel.
Nach Ansicht von Analysten haben sich Händler vor dem Wasde in Stellung gebracht und einige ihrer Short-Positionen glatt gestellt. Zudem erreichten die Weizennotierungen in den Tagen zuvor den niedrigsten Stand seit zwei Monaten, was einen stärkeren Rebound begünstigte. Größere Veränderungen der Endbestände im neuen Bericht erwarten Analysten jedoch nicht.
Die Exportbuchungen für US-Weizen innerhalb der vergangenen Woche schätzen Analysten in einer Bandbreite zwischen 200.000 und 550.000 t. Japan hat 131.000t Weizen aus den USA und Kanada gekauft. Wladimir Putin warnte gestern vor steigenden Preisen bei Mehl, Brot und Nudeln und heizte damit Gerüchte um die Möglichkeit neuer Exportbegrenzungen an. Russlands Weizenverarbeiter hatten zuvor die Einführung eines Exportzolls angeregt. Diese Pläne sorgten für Kritik bei Landwirten und Exporteuren.
Quelle: az
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